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Who's Toggeli

Vom Toggeli    (Film)

Das Toggeli plagt nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Es sucht

besonders die schönsten Stücke im Stall aus. Es zieht die Kühe an den Eutern.

Den Pferden knüpft es die Mähnen zusammen. Um das Toggeli fernzuhalten,

stellt man eine Sense so zurecht, dass die Schneide nach der Richtung schaut,

aus der das Toggeli kommt.

Menschen, die vom Toggeli gedrückt werden, helfen sich damit, dass sie ein

offenes Messer bereithalten und das Messer in die Wand stecken, sobald sie

sich wieder rühren können. In dieser Weise zwang einst einer das Toggeli,

zu bleiben und sich in seiner wahren Gestalt zu zeigen. Es war eine Jungfrau,

die dem Mann gar wohl gefiel, und die er auch heiratete. Die beiden bekamen,

im Laufe der Jahre zwei Kinder und lebten zusammen im Frieden.

Immer aber bat von Zeit zu Zeit die Frau den Mann, er möge nun endlich das

Messer wegnehmen. Endlich willfahrte ihr der Mann, aber am nächsten Morgen

war die Frau verschwunden und die beiden Kinder tot. In Horw hing man noch

gegen Ende des letzten Jahrhunderts an die Wiegen der Kinder einen Wirtel,

um das Toggeli fernzuhalten. Das Toggeli machte sich dann an den Wirtel, statt

an das Kind und spann die ganze Nacht hindurch.

Ein anderes Mittel gegen das Toggeli wurde darin erblickt, dass Leute, die von

ihm geplagt wurden, ihr Nachtwasser in ein Fläschchen brachten, das

Fläschchen versiegelten und es mit einem offenen Messer zusammen unter das

Bett stellten. War das Toggeli eine Hexe, was oft vorgekommen sein soll, so

konnte sie so lange ihre eigene Notdurft nicht mehr verrichten, bis sie sich

der Person, die das Mittel angewandt hatte, zu erkennen gab und seine

Wegschaffung erbat.

Das Toggeli saugt den kleinen Kindern oft an der Brust.